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Flexibilität im Betrieb

Flexibilität geht bei einer Vollautomatisierung normalerweise verloren. Der J1600 ist darauf ausgelegt, sie zu erhalten: Für die manuelle Übernahme genügt jederzeit ein Griff an die Deichsel. Den automatisierten Ablauf konfiguriert das Bedienpersonal in wenigen Minuten um – nicht ein Ingenieur innerhalb mehrerer Wochen.

Warum Flexibilität eine Anforderung und kein Luxus ist

Beobachtungen bei einem Besuch in einem großen Cross-Docking-Zentrum eines E-Commerce-Unternehmens prägten diese Konstruktionsphilosophie: Selbst in einem hoch automatisierten, leistungsfähigen Betrieb änderten sich Layout, Materialfluss, Puffer und Artikelmix mehrmals pro Woche. Kleinere mechanisch bedingte Stillstände traten mehrmals täglich auf, und nicht jeder Prozess war automatisiert. Die Schlussfolgerung: Flexibilität und Robustheit sind selbst bei höchstem Automatisierungsgrad betriebliche Notwendigkeiten – und umso mehr in den KMU-Betrieben, für die der J1600 vorgesehen ist.

Die Flexibilitätsmechanismen

Flexibilität bei der Lasthandhabung

Das Ladungsträgerspektrum ist bewusst breit ausgelegt: EPAL-Europaletten, EPAL 3, EPAL 6, GMA-Paletten mit offenem Unterbau, offene Gitterbehälter und Fässer auf Ladungsträgern mit offenem Unterbau. Geeignet ist jeder unterfahrbare Ladungsträger mit offenem Unterbau bis 1.250 × 1.250 mm und 1.600 kg. Grenzfälle, die keine Kompatibilitätstabelle vollständig abdecken kann, beurteilt das Bedienpersonal. Genau darin liegt der Zweck der Einbindung des Menschen.

Ein Arbeitsmittel für zwei Aufgaben

Da der J1600 zugleich ein vollwertiger manueller Elektrohubwagen ist (manuelles Aufnehmen und Absetzen bis 1.600 mm), steht er bei einer Unterbrechung des automatisierten Materialflusses niemals ungenutzt still. Er wird dann einfach manuell eingesetzt. Diese Nutzung eines einzigen Arbeitsmittels steht im Gegensatz zu dedizierten Automatisierungslösungen, die nur dann Nutzen bringen, wenn ihr programmierter Prozess läuft.