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Dual Mode

Dual Mode bedeutet, dass der J1600 zwei Betriebsarten in einem Fahrzeug vereint. Dies ist das entscheidende Alleinstellungsmerkmal des Produkts und ordnet es zwischen manuell bedienten Elektrohubwagen und herkömmlichen AGVs (fahrerlosen Transportfahrzeugen) oder vollautomatisierten Systemen ein.

Die zwei Betriebsarten

Übergabe zwischen den Betriebsarten

Das Bedienpersonal startet autonome Aufgaben über die Aufgabenoberfläche und die physische Taste zum Losfahren, Starten und Fortsetzen. Der J1600 fordert eine Bestätigung an und weist die Person an, vor dem Start vom Fahrzeug zurückzutreten. Das Bedienpersonal kann die manuelle Steuerung jederzeit über die Deichsel und die Sicherheitsbedienelemente wieder übernehmen:

Weiße Leuchten kennzeichnen den manuellen Modus; blaue Bodenleuchten markieren den Schutzbereich im Automatikmodus.

Funktionsstufen

StufeFunktionen
Manuelle FunktionenPaletten in Höhen bis zu 1,6 m aufnehmen und absetzen; vollständige manuelle Deichselsteuerung
BasisautomatisierungAutomatische Aufgaben am Bildschirm starten; Positionen speichern; Paletten auf Bodenhöhe absetzen; selbstständig zu gespeicherten Positionen fahren; zum Bedienpersonal zurückkehren; zur Parkposition fahren
Erweiterte AutomatisierungCome-to-me; automatisches Laden; VDA 5050 Fleet Manager; API-Integrationen

Diese Funktionsstufen sind unabhängig von den Paketen Standard software und Advanced software — siehe Software und Integrationen.

Warum Dual Mode eingesetzt wird

Eine vollständige Automatisierung kann teuer und unflexibel werden, wenn der letzte Abschnitt einer Aufgabe situative Entscheidungen sowie eine Integration in das Lagerverwaltungssystem (WMS) und das Flottenmanagement, genaue Lastdaten und streng kontrollierte Prozesse erfordert. Bei Dual Mode trifft ein Mensch diese Entscheidungen; die langen Fahrwege werden automatisiert. Angestrebt wird ein Automatisierungsgrad von rund 80 % statt 100 %, verbunden mit größerer Flexibilität und geringeren Einstiegskosten.

Die Beurteilung durch das Bedienpersonal bleibt wichtig, beispielsweise bei beschädigten Paletten, instabilen oder kopflastigen Lasten, verhakter Stretchfolie, falsch abgestellten Paletten, steilen Überladeblechen, stark frequentierten Verkehrsflächen und kurzfristig geänderten Prioritäten. Die Steigfähigkeit im Autonommodus beträgt 0°, was die Bedeutung des manuellen Betriebs auf Steigungen und Überladeblechen unterstreicht. Die Hintergründe werden unter Automatisierung mit Bedienpersonal im Regelkreis erläutert.

In der Praxis nutzt das Bedienpersonal sein Urteilsvermögen bei empfindlichen oder instabilen Lasten — beispielsweise Fässern — sowie beim Rangieren auf engem Raum und übergibt anschließend den langen Transportabschnitt an den Autonommodus.