Neuverteilung des Personaleinsatzes
Der J1600 basiert auf dem Grundsatz, dass Roboter das Bedienpersonal unterstützen und nicht verdrängen sollen. Seine wirtschaftliche Wirkung liegt in der Neuverteilung des Personaleinsatzes: Arbeitszeit wird von repetitiven Transporten auf Entscheidungen und Ausnahmesituationen verlagert, für die menschliches Situationsverständnis erforderlich ist.
Die Arbeitsteilung
Dual Mode grenzt klar ab, welche Aufgaben Menschen übernehmen und welche der J1600 übernimmt:
| Bedienpersonal | J1600 |
|---|---|
| Stabilität der Last, Zustand der Palette, Verkehrsaufkommen, Dringlichkeit und Ausnahmesituationen beurteilen | Eine 3D-Karte erstellen und aktualisieren sowie zu gespeicherten Positionen navigieren |
| Paletten aufnehmen und schwierige Handhabungen oder Handhabungen in der Höhe ausführen (bis 1.600 mm) | Bis zu 1.600 kg auf repetitiven Routen transportieren |
| Ziel und nächsten Schritt nach der Anlieferung festlegen | Hindernissen ausweichen und geschwindigkeitsabhängige Schutzfelder anwenden |
| Wechsel in den Autonommodus bestätigen | Palette auf Bodenhöhe absetzen und anschließend zurückfahren, parken, weiterfahren oder warten |
| Jederzeit die manuelle Steuerung übernehmen oder fortsetzen | Gespeicherte Aufgaben zuverlässig wiederholen |
Nutzung der frei gewordenen Arbeitszeit
Die beim Palettentransport eingesparte Zeit steht für Arbeiten zur Verfügung, die der J1600 nicht ausführen kann: eingehende Waren prüfen, beschädigte Paletten und instabile Lasten erkennen, bevor daraus Zwischenfälle entstehen, Staus auflösen, Prioritäten anpassen, wenn eine Produktionslinie leerzulaufen droht, sowie empfindliche oder ungewöhnliche Lasten handhaben. Genau in diesen Situationen ist menschliches Situationsverständnis der Automatisierung überlegen. Darauf beruht die Automatisierung mit menschlicher Beteiligung.
Qualifiziertes Personal wird dadurch produktiver eingesetzt: Bediener und Bedienerinnen von Hubwagen steuern den Materialfluss in ihrem Bereich, statt dort lediglich Paletten zu transportieren.
Umgang mit Personalmangel
Personalmangel und eine starke Abhängigkeit von Personal gehören zu den Kundenproblemen, auf die der J1600 ausgerichtet ist. Wenn die Personalbeschaffung schwierig ist, kann ein bestehendes Team durch die Automatisierung des Transportanteils einen größeren Materialfluss bewältigen: Eine Bedienerin oder ein Bediener kann weiter verladen oder kommissionieren, während der J1600 parallel Transportaufgaben ausführt. Da die Einweisung für Personen mit Erfahrung im Bedienen elektrischer Hubwagen etwa 30 Minuten dauert und für eine Umkonfiguration keine Fachkraft für Automatisierung erforderlich ist, entsteht durch die Neuverteilung keine neue Abhängigkeit von knappem technischem Fachpersonal.
Kein Prozess ohne Personal
Das angestrebte Ergebnis ist ausdrücklich kein menschenleeres Lager. Aufgabenstart, Palettenaufnahme und Bestätigung des Modus liegen immer bei einer Person. Über die Deichsel kann sie die manuelle Steuerung sofort übernehmen. Betriebe, die sämtliche manuelle Arbeit innerhalb einer Aufgabe eliminieren müssen, benötigen vollständig automatisierte Systeme – einschließlich des damit verbundenen Integrationsaufwands, der erforderlichen Infrastruktur und der entsprechenden Kosten. Einen Vergleich finden Sie unter Produktivitätssteigerungen.
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