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Funktionen und Vorteile

Diese Seite beschreibt die Grundprinzipien, wichtigsten Funktionen und betrieblichen Vorteile des J1600. Die zugrunde liegenden Kennzahlen finden Sie unter Technische Daten; die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung finden Sie unter Preisgestaltung und ROI.

Grundprinzipien

  1. Das Bedienpersonal behält die Kontrolle: Eine Person startet den Arbeitsvorgang und entscheidet, wann die Maschine in den Autonommodus wechseln darf.
  2. Transportwege automatisieren: Im Mittelpunkt stehen wiederkehrende Transporte und nicht jede Besonderheit der Palettenhandhabung.
  3. Vertrautes Arbeitsgerät: Die Bedienung über die Deichsel und das Fahrverhalten im manuellen Modus entsprechen dem gewohnten Verhalten eines herkömmlichen Elektrohubwagens.
  4. Geringe Einstiegshürde: Die Schulung dauert etwa 30 Minuten; für den Standardbetrieb sind weder WLAN noch ein Systemprojekt vorgeschrieben.
  5. Flexible Anpassung: Das Bedienpersonal fährt neue Positionen an und speichert sie, statt einen Automatisierungsexperten hinzuzuziehen.
  6. Schrittweise Skalierung: Advanced software, VDA 5050, APIs, automatisches Laden und Flottenmanagement stehen bei Bedarf zur Verfügung.
  7. Wirtschaftlichkeit für kleinere Betriebe: Das Produkt richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen im Einschichtbetrieb mit ein bis fünf Personen im Hubwagenbetrieb.

Wichtigste Funktionen

Betriebliche Vorteile

  • Reduzierung der manuellen Arbeit und der dafür benötigten Bedienzeit bei wiederkehrenden Transporten um bis zu 80 %. Diese Angabe gilt für den gezielt automatisierten Fahranteil der Palettenhandhabung — sie bedeutet nicht, dass sich jeder Lagerprozess um 80 % verbessert.
  • Vertraute manuelle Bedienung und sofortige Übernahme, sodass Sonderfälle den Materialfluss niemals zum Stillstand bringen.
  • Schnelle Einrichtung und Umsetzung durch Einlernen und Wiederholen — typischerweise innerhalb weniger Stunden oder eines Tages.
  • Keine Änderungen an der Infrastruktur und kein vorgeschriebenes WLAN für den Basisbetrieb.
  • Zuverlässige Navigation in veränderlichen Umgebungen durch 3D-Kartierung.
  • Geringere Einstiegskosten und kürzere Zeit bis zum produktiven Einsatz als bei einem umfassenden Automatisierungsprojekt.
  • Einsatz an Bestandsstandorten, ohne Arbeitsabläufe neu zu gestalten.

Weitere Vorteile neben geringerem Personalaufwand

Warum der Mensch eingebunden bleibt

Lager sind komplex, dynamisch und unvorhersehbar. Zehn häufige Situationen sprechen dafür, den Menschen eingebunden zu lassen: beschädigte Paletten erkennen, die Laststabilität beurteilen, das Verhaken von Stretchfolie verhindern, falsch abgestellte Paletten finden, beschädigte Waren erkennen, steile Überladebrücken befahren, auf stark frequentierten Verkehrsflächen navigieren, auf dringende Anforderungen reagieren, Routen direkt vor Ort einlernen und unnötigen Automatisierungsaufwand vermeiden. Diese Beispiele erläutern die Gestaltungslogik hinter Dual Mode; die ausführliche Begründung finden Sie unter Automatisierung mit eingebundenem Menschen.

Anerkennung des Konzepts

Die Jury des IFOY 2026 würdigte den J1600 für seine neue Produktklasse zwischen manuellen Hubwagen und klassischen AGVs (fahrerlosen Transportfahrzeugen), die geringe Einführungshürde, die intuitive Bedienung, 3D LiDAR SLAM mit mehrstufigem Sicherheitskonzept, die sofortige Übernahme durch das Bedienpersonal sowie die Eignung für KMU und Einschichtbetriebe. Die vollständige Darstellung der Würdigung finden Sie in der Übersicht.