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Anforderungen an die Betriebsumgebung

Der J1600 ist für den Palettentransport von Stellplatz zu Stellplatz in Innenbereichen ausgelegt. Diese Seite enthält die Umgebungsgrenzwerte, die ein Einsatzort für einen zuverlässigen Betrieb im Autonommodus und manuellen Modus einhalten muss.

Vorläufige Spezifikationen

Die Spezifikationen vom Januar 2026 sind vorläufig und können sich ändern. Gleichen Sie die Werte mit der aktuellen Produktdokumentation ab, bevor Sie einen Einsatz verbindlich planen.

Umgebungsgrenzwerte

ParameterMetrischImperial / sonstige
Steigfähigkeit, Autonommodus0 %
Steigfähigkeit, manueller Modus, ohne Last2,86°5 %
Steigfähigkeit, manueller Modus, bei Volllast1,72°3 %
Maximal überfahrbare Schwellenhöhe25 mm1 in
Maximal überfahrbare Spaltbreite20 mm0,8 in
Mindestbetriebstemperatur5 °C41 °F
Maximale Betriebstemperatur40 °C104 °F
Relative Luftfeuchtigkeit20–80 %nicht kondensierend
Ebenheit/Höhenlage des BodensTR34 FM3FF 25 / FL 20
SchutzartIP21geschützt gegen feste Fremdkörper über 12,5 mm und senkrecht fallendes Tropfwasser

Bedeutung der Grenzwerte in der Praxis

Der Autonommodus setzt ebene Böden voraus

Im Autonommodus beträgt die zulässige Steigung 0 %. Rampen, Steigungen, Gefälle und Überladebrücken müssen im manuellen Modus befahren werden. Dabei kann das Bedienpersonal auf Bodenunebenheiten, Versatz und die Bedingungen auf der Lkw-Ladefläche reagieren. Diese Arbeitsteilung ist beabsichtigt — siehe Automatisierung mit Bedienpersonal im Regelkreis.

Nur für den Einsatz in Innenbereichen

Aufgrund der Schutzart IP21 und des Temperaturbereichs von 5–40 °C ist der J1600 nur für Innenbereiche ausgelegt. Er ist nicht für Regen, Nassreinigungsbereiche oder Tiefkühlumgebungen zugelassen.

Böden müssen nicht vollkommen eben sein

Der J1600 kann Schwellen bis 25 mm und Spalten bis 20 mm überfahren. Seine 3D-Navigation ist für reale Bedingungen in Bestandsanlagen ausgelegt. Die unter Bodenanforderungen angegebene Ebenheitsklasse und die Grenzwerte für überfahrbare Unebenheiten und Spalten gelten dennoch für jede autonome Route.

Prüfung des Einsatzorts

Begehen Sie jede geplante autonome Route. Stellen Sie sicher, dass sie eben ist, vollständig im Innenbereich verläuft und die Grenzwerte für Schwellen und Spalten einhält. Prüfen Sie anschließend Temperatur und Luftfeuchtigkeit in jedem durchfahrenen Bereich — ein gekühlter Pufferbereich oder ein offenes Verladetor kann dazu führen, dass ein Teil der Route außerhalb der Grenzwerte liegt. Der Leitfaden zur Standortvorbereitung beschreibt die vollständige Prüfung vor der Auslieferung. Bei der Machbarkeitsprüfung vor der Installation im Inbetriebnahmepaket werden alle ausgewählten Aufgaben und Lasten anhand dieser Grenzwerte geprüft.