Checkliste für die Inbetriebnahme
Diese Checkliste führt von der Standortprüfung bis zum täglichen Betrieb des J1600. Es gibt zwei Varianten: die grundlegende Inbetriebnahme direkt nach dem Auspacken, die je nach Umfang üblicherweise einige Stunden bis zu einem Tag dauert, und das strukturierte fünftägige Inbetriebnahmepaket.
Vor der Lieferung
- Die Umgebungsbedingungen liegen innerhalb der Grenzwerte: Innenbereich, 5–40 °C, 20–80 % relative Luftfeuchtigkeit, nicht kondensierend — siehe Anforderungen an die Betriebsumgebung.
- Die Böden wurden auf jeder geplanten autonomen Route geprüft: eben (0 % Steigfähigkeit im Automatikmodus), Ebenheit nach TR34 FM3, Unebenheiten ≤ 25 mm, Spalten ≤ 20 mm — siehe Anforderungen an den Boden.
- Gänge, Durchfahrten und Wendebereiche wurden anhand der Fahrzeugabmessungen und des Wenderadius von 1.501 mm geprüft — siehe technische Daten.
- Es wurde bestätigt, dass die Paletten und Ladungsträger einen offenen Unterbau haben und die Abmessungen von 1.250 × 1.250 mm, die Lasthöhe von ≤ 1.700 mm sowie die Nutzlast von ≤ 1.600 kg einhalten.
- Das Ladegerät wurde bestellt (manuell 3.600 € oder automatisch 8.400 € laut Listenpreis) und ein Standort dafür wurde vorgesehen — siehe Installation des Ladegeräts.
- Die Konnektivität wurde festgelegt: keine Verbindung für den Grundbetrieb, WLAN bei Nutzung erweiterter Funktionen — siehe Netzwerk- und WLAN-Anforderungen.
- Die vorgesehenen Absetzpositionen und Aufgabenmuster wurden gemeinsam mit dem Bedienpersonal grob geplant.
Der Leitfaden zur Standortvorbereitung beschreibt diese Prüfungen ausführlich.
Variante 1: Grundlegende Inbetriebnahme direkt nach dem Auspacken
Der J1600 ist in der Standardausführung bei Lieferung einsatzbereit — ohne Umbauten am Gebäude, Schienen, Leitdrähte oder Reflektoren und ohne obligatorische Integration in ein WMS, einen Fleet Manager oder die IT.
- Schalten Sie den J1600 ein und folgen Sie dem Bildschirmtutorial.
- Fahren Sie den J1600 im manuellen Modus durch die Betriebsstätte, damit er sie kartiert. Speichern Sie jede Absetzposition — siehe Kartierung und Einrichtung von Absetzpositionen.
- Erstellen und starten Sie die erste Aufgabe. Bestätigen Sie den Automatikmodus mit der physischen Starttaste.
- Schulen Sie das Bedienpersonal — etwa 30 Minuten pro Person, sofern diese bereits einen elektrischen Hubwagen fährt. Verwenden Sie dazu das Tutorial auf dem Gerät oder die Onlineversion.
- Legen Sie den Ladeablauf fest: Laden per Kabel während der Pausen oder automatische Zwischenladung.
Die Einrichtung dauert je nach Umfang üblicherweise einige Stunden bis zu einem Tag.
Variante 2: Fünftägiges Inbetriebnahmepaket
Das Installations- und Inbetriebnahmepaket (Listenpreis für Endkunden: 10.000 €) ist eine optionale Dienstleistung. Durch strukturierte Vorbereitung, Validierung, Schulung und Übergabe verringert es die Risiken bei der Betriebsaufnahme. Es ist nicht mit der grundlegenden Einsatzbereitschaft der Maschine direkt nach dem Auspacken zu verwechseln.
Vor der Installation
- Machbarkeitsprüfung für alle ausgewählten Aufgaben und Lasten.
- Risikobeurteilung.
- Projektplan.
1. Tag vor Ort
- Auspacken.
- WLAN-Verbindung, falls gewünscht.
- Einrichtung der automatischen Ladestation, falls erworben.
- Anlegen von bis zu 25 Absetzpositionen.
- Validierung der Aufgaben.
- Sicherheitsvalidierung.
2. Tag vor Ort
- Gruppenschulung für das gesamte Bedienpersonal.
- Individuelle praktische Übungen für bis zu sechs Bediener und Bedienerinnen.
3.–4. Tag vor Ort
- Leistung des Roboters im realen Betrieb überwachen.
- Fehlerbehebung und Support vor Ort.
- Zusätzliche Schulung des Bedienpersonals nach Bedarf.
5. Tag vor Ort
- Abnahmeprüfung.
- Übergabe.
Verfügbare Zusatzleistungen
- Integration in andere Software oder Anlagen.
- Zusätzliche validierte Absetzpositionen.
- Einrichtung des Flottenmanagementsystems.
Nach der Betriebsaufnahme
- Wählen Sie beim Kauf einen Kundendienstplan — Free, Basic Care oder Full Care. Siehe den Support-Bereich.
- Machen Sie sich mit dem Supportweg vertraut: Das Menü Help/Support am Gerät zeigt einen QR-Code an, über den Sie technische Anfragen direkt senden können — siehe Diagnose und Protokollerfassung.
- Halten Sie die Software im Rahmen Ihres Supportplans auf dem aktuellen Stand — siehe Softwareupdates.
- Fügen Sie neue Absetzpositionen hinzu, wenn sich die Abläufe ändern: Fahren Sie dorthin, tippen Sie auf Position speichern — fertig.