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Transport vom Lager zur Produktion

Die Prozesskette vom Wareneingang über die Lagerung bis zur Produktion umfasst lange, sich wiederholende Transportstrecken. Der J1600 automatisiert diese Strecken – nicht die anspruchsvolle Handhabung an den beiden Endpunkten. Das Bedienpersonal nimmt die Palette im Lager auf; der J1600 übernimmt die Strecke.

Aufgabenverteilung

BedienpersonalJ1600
Palette im Lager aufnehmen und dabei die Stabilität der Last sowie den Zustand der Palette beurteilenBis zu 1.600 kg auf der gespeicherten Route mit bis zu 5,4 km/h transportieren
Ziel auf der Produktionsseite und Verhalten nach der Ablieferung auswählenMit 3D LiDAR SLAM navigieren und Hindernissen auf dem Weg ausweichen
Wechsel in den Autonommodus bestätigenPalette an der Linie oder Zelle auf Bodenhöhe absetzen
Ausnahmefälle und dringende Prioritätsänderungen bearbeitenZurückkehren, parken, zu einer weiteren Position fahren oder warten

Dies ist Automatisierung mit eingebundenem Bedienpersonal für die längsten Laufwege im Gebäude.

Die Routenlänge spielt kaum eine Rolle

Das Prinzip bleibt gleich, unabhängig davon, ob die Route nur wenige Meter oder deutlich mehr als 100 Meter lang ist: Palette manuell aufnehmen und autonom transportieren lassen. Bei längeren Routen werden pro Fahrt lediglich mehr Laufwege eingespart. Deshalb gehören Transporte vom Lager zur Produktion häufig zu den Routen, deren Übergabe an den J1600 den größten Nutzen bringt. Der J1600 ist darauf ausgelegt, bis zu 80 % der Zeit einzusparen, die das Bedienpersonal für diesen sich wiederholenden Transport benötigt.

Transportkette einrichten

  1. Speichern Sie die lagerseitigen Aufnahmebereiche, alle Zwischenpufferpositionen und die Absetzpositionen auf der Produktionsseite, indem Sie jede Position einmal anfahren – siehe Temporäre Positionen einrichten.
  2. Verwenden Sie für eine einfache Materialversorgung Liefern und zurückkehren: Der J1600 bringt die leeren Gabeln zu Ihnen ins Lager zurück.
  3. Verwenden Sie für verkettete Transporte – vom Lager zum Puffer und vom Puffer zur Linie – den A-nach-B-nach-C-Transport oder vollständige Mehrpunktabläufe.
  4. Lassen Sie Mitarbeitende an der Linie mit Come-to-Me Material bei Bedarf abrufen.

Es können bevorzugte Fahrbereiche definiert werden, damit die autonome Teilstrecke durch sicherere Korridore in den Produktionsbereichen führt – siehe Betrieb in stark frequentierten Umgebungen.

Anforderungen

Die autonome Teilstrecke erfordert ebene Böden im Innenbereich (Steigfähigkeit im Autonommodus: 0 %; im manuellen Modus unbeladen bis zu 5 % und bei Volllast 3 %) sowie eine Bodenqualität nach TR34 FM3 / FF 25–FL 20. Der J1600 kann Erhebungen bis zu 25 mm und Spalten bis zu 20 mm überfahren. Die Betriebstemperatur beträgt 5–40 °C. Vollständige Angaben: Technische Daten des J1600.

Verwandte Abläufe: Produktionsversorgung · Puffer- und Bereitstellungsmanagement · Transport von der Produktion zum Versand